
In einer vielfältiger werdenden Gesellschaft brauchen Trainer und Moderatoren die Fähigkeit, mit sehr unterschiedlichen Gruppen zu arbeiten. Die Weiterbildung „Vom Umgang mit Diversität” hat mir genau dafür Werkzeuge gegeben.
Anti-Bias und die eigenen Vorurteile
Ein zentraler Teil ist Anti-Bias-Arbeit, sich der eigenen Vorurteile bewusst zu werden. Jeder trägt sie in sich, oft unbewusst, und sie beeinflussen Entscheidungen, gerade in einer Gruppensituation. Durch Übungen und Reflexion lernt man, diese Muster zu erkennen und zu hinterfragen.
Diskriminierung verstehen
Es geht um Diskriminierung auf individueller und auf struktureller Ebene, wie sie entsteht, welche Formen sie annimmt und wie sie sich in Gruppen zeigt. Dieses Wissen hilft, dafür zu sorgen, dass alle gleichberechtigt und respektiert behandelt werden.
Konflikte und Haltung
Jeder, der Gruppen anleitet, wird mit Konflikten konfrontiert. Die Weiterbildung übt das Austragen solcher Situationen ein und arbeitet an der eigenen Komfortzone. In Methodenwerkstätten probiert man Techniken aus, immer verbunden mit der Frage, wie man als Anleitender authentisch, respektvoll und wirksam agiert.
Ziel
Das übergeordnete Ziel ist, Haupt- und Ehrenamtliche aus der Erwachsenen- und Jugendbildung zu stärken, damit sie Trainings und Moderationen auf hohem Niveau durchführen können. Im Vordergrund steht der respektvolle und inklusive Umgang mit allen Beteiligten. Wer in diesem Feld arbeitet, sollte diese Weiterbildung in Erwägung ziehen.
