Kurkuma steht bei mir seit Jahren in der Küche. Ein Hinweis vorab, kleckern Sie nicht beim Essen, die gelben Flecken sind hartnäckig.
Aufmerksam wurde ich über einen Beitrag von DRadio Wissen. Das Gewürz, auch Gelbwurz oder Safranwurzel genannt, kommt ursprünglich aus Südasien und schmeckt erdig bis leicht bitter. In Deutschland kennt man es inzwischen als Goldene Milch oder Kurkuma-Latte.
Interessant ist der Wirkstoff Curcumin, der dem Gewürz die gelbe Farbe gibt. In Indien gilt Kurkuma seit Langem als Bestandteil der Naturheilkunde. Der Forschung fehlen allerdings Langzeitstudien am Menschen, vieles beruht auf Versuchen mit Tieren oder im Labor. Ich sehe Kurkuma deshalb als gutes Gewürz, nicht als Heilmittel. Wer sich nicht bewegt und ungesund isst, gleicht das mit keinem Gewürz aus.
Ein praktischer Tipp aus der Küche, Curcumin nimmt der Körper besser zusammen mit Fett auf. Im Curry ist es deshalb besser aufgehoben als im Tee. In meiner Küche landet es vor allem in Linsen- und Reisgerichten, eine Messerspitze reicht, weil es schnell dominiert und den ganzen Topf gelb färbt.
Quelle und Anstoß für diesen Beitrag war der Bericht „Das Gewürz Kurkuma ist stark im Kommen” von DRadio Wissen.
Wenn Sie kleine Alltagsbeobachtungen mit Substanz mögen, passt vielleicht Think about it, eine kleine Zahlenspielerei oder die kurze Geschichte der Typografie dazu.