
Der 1. Juli ist der Tag gegen antimuslimischen Rassismus. Das Datum erinnert an Marwa El-Sherbini, die an diesem Tag im Jahr 2009 in einem Dresdner Gerichtssaal aus rassistischem Hass getötet wurde. Seitdem nutzen muslimische und zivilgesellschaftliche Organisationen den Tag, um auf Diskriminierung aufmerksam zu machen. 2020 hat die Schura Hamburg dazu eine Reihe von Gesprächen geführt und auf ihrem Kanal veröffentlicht. Es geht um Diskriminierung im Alltag, um Beratung und um die Frage, wie moderate Stimmen gehört werden.
Hier die Gespräche im Überblick:
- Live-Talk der Schura Hamburg, unter anderem gegen antimuslimischen Rassismus
- Interview mit der Koordinierungsstelle der Schura Hamburg
- Interview mit amira, Beratung bei Diskriminierung
- Schaimaa Ir. im Interview
- Meriam über ihre Diskriminierungserfahrung bei EDEKA (Kopftuch)
Diese Gespräche zeigen, dass Diskriminierung kein abstraktes Thema ist, sondern konkrete Menschen trifft, beim Einkaufen, bei der Wohnungssuche, im Beruf. Genau deshalb braucht es Beratungsstellen wie amira und eine Öffentlichkeit, die hinhört. Für mich war die Mitarbeit daran Teil meiner Aufgabe im Vorstand der Schura Hamburg, in der Öffentlichkeitsarbeit dieser Jahre. Wie ich mit der wiederkehrenden Debatte um Provokation und Respekt umgehe, habe ich im Beitrag Mohammed-Karikaturen, meine Haltung beschrieben.
