
Al Manar heißt auf Arabisch Leuchtturm. Die Stiftung bekennt sich klar zum Islam und zur Stadt Hamburg. Ihr langfristiges Ziel ist ein islamisches Kulturzentrum, offen für alle interessierten Menschen, unabhängig von Herkunft oder Religiosität. Dafür schafft sie Dialogplattformen und Veranstaltungen, baut Vorurteile ab und stärkt das Miteinander.
Die Geschichte hinter der Gründung
Initiiert vom Islamischen Bund e.V., der Muhajirin Moschee, wurde die Stiftung 2013 gegründet. Die Idee des Stiftens ist tief im Islam verwurzelt. Der Prophet Muhammad, sallallahu alayhi wa sallam, hat sinngemäß gesagt, dass mit dem Tod eines Menschen seine Taten enden, außer in drei Fällen, einer fortdauernden Spende (Sadaqa dscharija), nützlichem Wissen und rechtschaffenen Nachkommen, die für ihn beten. So entstand über die Jahrhunderte eine Stiftungskultur im Islam.
Was die Stiftung ausmacht
Das geplante Zentrum soll Platz für religiöse, kulturelle und soziale Bedürfnisse der Hamburger Muslime bieten und zugleich Begegnungsstätte für alle Hamburger sein. Ein Schwerpunkt ist die Bildung, besonders für Familien mit Migrationsgeschichte, für Frauen und für Jugendliche.
Über die Jahre sind daraus viele Projekte gewachsen:
- Der Hamburger Ramadan Pavillon als Großprojekt für den gesellschaftlichen Dialog, gemeinsam mit Akteuren aus St. Georg
- Podiumsdiskussionen, OpenMic-Runden und Townhall-Debatten
- Interkulturelle und interreligiöse Begegnung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder
- Kunst im interreligiösen Dialog
- Empowerment von Frauen und Jugendlichen durch Seminare und Fortbildungen
- Umweltprojekte wie Jumua for Future
- Bildungsformate wie die Sirah-Ausstellung und die islamische Bildungskonferenz iBiKo
Ein Merkmal unserer Arbeit ist das starke Engagement von Frauen in strategischen und operativen Rollen. Maßstab für Verantwortung ist nicht das Geschlecht, sondern Kompetenz.
Die Zukunft
Die Al Manar Stiftung arbeitet weiter an interreligiösem Dialog, Bildung und Miteinander. Das Ziel bleibt, ein Ort der Hoffnung, des Verständnisses und der Zusammenarbeit von Muslimen und Nichtmuslimen in Hamburg zu sein. Mehr dazu unter almanar-hamburg.de.