Windows 10


Quelle: http://winfuture.de/downloadvorschalt,3226.html

Windows 10 ist nun verfügbar, seit dem 29. Juli 2015 wird das kostenlose Upgrade verteilt. Microsoft hat auch gleich die ISO-Dateien freigegeben, damit kann die Installation der finalen Version von Windows 10 ganz nach Nutzerwünschen durchgeführt werden, vor allem als „Clean Install“, also einem „frischen“ kompletten Neuaufsetzen des Systems oder in einer virtuellen Maschine. Die ISO vereint Home und Pro in sich, welche Version installiert wird, hängt vom Produkt-Key ab.

Microsoft hat vor bereits einer Weile Nutzern von Windows 7 und Windows 8.1 die Möglichkeit gegeben, sich eine kostenlose Version von Windows 10 zu reservieren. Das war und ist am Symbol in der Leiste mit System-Benachrich­tigungen zu erkennen.

Diese Art des Upgrades läuft zumindest am Anfang gestaffelt ab, Microsoft möchte natürlich die Server-Last verteilen. Wer einen „Clean Install“ durchführen will, der kann aber zu den hier veröffentlichten ISO-Dateien greifen – das Upgrade sollten Besitzer einer Windows 7- oder Windows 8.1-Lizenz aber nicht auslassen um ihre Lizenz zu aktivieren (dazu siehe weiter unten).

Auch wenn die nachfolgenden Punkte naheliegend sind, hier nochmal die Voraussetzungen für Download und Installation: So sollte man sicherstellen, dass eine Internet-Verbindung mit ausreichendem Volumen besteht, außerdem sollte für den Download genügend Speicherplatz (Festplatte, USB etc.) vorhanden sein. Dazu kommt ein USB-Stick oder ein DVD-Rohling sowie -Brenner, damit man die ISO-Datei als Installationsmedium erstellen kann. Erforderlich ist natürlich auch der Windows 10-Produktschlüssel.


Windows 10 – Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

Weil sich die Hardware-Anforderungen mit Windows 10 gegenüber Windows 7 und Windows 8 nicht erhöhen, kann im Grunde jeder beliebige Rechner aus den letzten drei bis vier Jahren problemlos als Testplattform verwendet werden.

  • Prozessor: 1 GHz oder schneller mit Support von PAE, NX und SSE2
  • Arbeitsspeicher: 1 GB für 32-bit, 2 Gigabyte für 64-bit
  • Festplatte: 16 Gigabyte (32-bit) bzw. 20 Gigabyte (64-bit)
  • Grafikkarte: DirectX 9-fähig mit WDDM 1.0 oder höher

Aber Vorsicht: Um die kostenlose Windows 10-Lizenz zu erhalten, muss zunächst ein Upgrade von Windows 7 oder Windows 8.1 vollzogen werden. Dabei liest Windows die hinterlegten Lizenzschlüssel aus und verknüpft sie auf Wunsch auch gleich mit einem hinterlegten Microsoft-Konto. Danach kann man auf einem Rechner auch eine saubere Installation durchführen. Die Aktivierung erfolgt dann über das eigene Microsoft-Konto mit den hinterlegten Keys. Die alten Produktschlüssel (Windows 7 und 8.1) bleiben aber natürlich gültig, eine Downgrade ist also immer noch noch möglich.

Auch beim parallelen Betrieb zweier Betriebssysteme bleibt sich Microsoft treu. Die gleichzeitige Nutzung von Windows 7, 8 und Windows 10 erfolgt nach demselben Prinzip wie bei den Vorgänger-Versionen. In einem ausführlichen FAQ-Artikel haben wir den Prozess beschrieben. Dieser kann jetzt auch bei der Installation der Windows Insider Preview Anwendung finden.

Für alle, die Windows 10 parallel zum aktuellen Betriebssystem testen wollen empfehlen wir außerdem den Download der Virtualisierungs-Software VirtualBox. Hier kann die Windows Insider Preview in einer virtuellen Maschine ausprobiert werden, ohne das aktuelle System zu verändern. Der Installationsprozess gleicht dabei dem des Vorgängers – eine ausführliche Anleitung haben wir ebenfalls in einem FAQ-Artikel zusammengefasst. Will man die Windows Insider Preview per USB-Stick installieren, kann man sich an dem entsprechenden Guide für Windows 8 Systeme orientieren.

Um das hier angebotene ISO-Abbild für die Installation zu nutzen, wird ein USB-Stick mit mindestens acht Gigabyte Speicherkapazität oder aber ein DVD-Rohling mit Raum für 4,6 Gigabyte Daten benötigt.

Um damit ein startbares Medium zu erstellen, kann das Windows 7 USB-/DVD-Download-Tool von Microsoft verwendet werden. Lesen Sie dazu unseren Schritt-für-Schritt-Artikel:Wie kann ich Windows von einem USB-Stick installieren.

Im WinFuture-Forum steht wie so oft eine hilfsbereite Nutzer-Community zur Verfügung, um eventuelle Fragen, Probleme und natürlich die Neuerungen zu diskutieren. In den Foren fürHardware-Themen geht es um den Einsatz von Windows 10 auf aktuellen und kommenden Rechnern, während sich der Software-Bereich dem Betriebssystem und eventuellen Problemen mit Treibern und Software von Drittanbietern widmet.

Wir empfehlen zudem, sich vor einem Umstieg auf Windows 10 unsere Zusammenstellung kostenloser Tools anzusehen, Antworten auf die wichtigsten Fragen sind außerdem in unserer Windows 10 FAQ zu finden.